Pressemeldung: Würde und Autonomie bis zuletzt

Woltersdorf: Das Evang. Krankenhaus Woltersdorf, vertreten durch Geschäftsführer Michael Bott und der Ambulante Hospitzdienst Fürstenwalde, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Rainer Wolff, haben am 23. Juni 2017 einen unbefristete Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Ziel dieser Vereinbarung ist es, die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität schwersterkrankter Menschen im Evang. Krankenhaus an deren Lebensende sicherzustellen.

Wie in der Präambel festgehalten, zielt die Hospizarbeit und Palliativversorgung darauf, dass die Rechte und Bedürfnisse der Sterbenden und der ihnen nahe Stehenden eingehalten und gestärkt werden. Im Zentrum stehen die Würde des Menschen am Lebensende und der Erhalt größtmöglicher Autonomie. Voraussetzung hierfür sind die weitgehende Linderung von Schmerzen und Symptomen bei lebensbedrohenden Erkrankungen durch palliativärztliche und palliativpflegerische Betreuung sowie eine psychosoziale und spirituelle Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Michael Bott: „Mit diesem Vertrag bekräftigen wir unsere gute Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospitzdienst Fürstenwalde. Nur wenn medizinisches, pflegerisches, therapeutisches sowie seelsorgerliches-begleitendes Handeln Hand in Hand gehen, können Sterbende ihren Weg in Würde finden.“

Rainer Wolff: „Der Mensch ist bis zum letzten Augenblick seines Lebens wichtig.
Und wir als Hospitzdienst Fürstenwalde werden alles tun, damit er nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben kann. Mit dem Evang. Krankenhaus Woltersdorf haben wir einen Partner, der ähnliche Vorstellungen hat und uns unterstützt."
 

Rainer Wolff und Michael Bott bei der Vertragsunterzeichnung

Rainer Wolff und Michael Bott bei der Vertragsunterzeichnung.



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